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Kassensicherungsverordnung – was sind entscheidende Änderungen?

TSE, Belegdruckpflicht und Co. – wir haben die wichtigesten Informationen zusammengefasst

Kassensicherungsverordnung: Der Stichtag wurde zum wiederholten Male verschoben – trotzdem sollten Sie jetzt handeln.

Ursprünglich sollte der Einsatz einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (kurz TSE) an Kassensystemen ab dem 1. Januar 2020 verpflichtend sein. Im November 2019 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) aber einen Fristaufschub bis zum 30. September 2020 angekündigt. Jetzt haben sich sämtliche Bundesländer (mit Ausnahme von Bremen) darauf verständigt, erneut einen Fristaufschub zu gewähren – um ein weiteres halbes Jahr, bis zum 31. März 2021.

Solange gilt eine sogenannte Nichtbeanstandungsregelung, die besagt, dass es bis zum genannten Datum zu keinen Beanstandungen kommt, verfügen elektronische Kassensysteme noch nicht über eine TSE mit entsprechender Schnittstelle zum Finanzamt für die DSFinV-K-konforme Datenübermittlung. Dennoch gibt es für Händler mit elektronischen Registrierkassen Verpflichtungen, die ab dem 30. September 2020 zum Tragen kommen. Eine ist beispielsweise, dass Händler nachweisen müssen, TSE in der jeweligen Anzahl ihrer Kassen bestellt zu haben.

Ausführliche Informationen zu den Verpflichtungen sowie zu den Erlassen der einzelnen Bundesländer finden Sie hier.

Zudem erhalten Sie im Folgenden weiterführende Mitteilungen zum Thema Kassensicherungsverordnung sowie eine Zusammenfassung von relevanten Eckpunkten, die es nun für Registrierkassenbesitzer zu prüfen gilt.

Das Wichtigste in Kürze

Was ist eine TSE?

Die technische Sicherheitseinrichtung kommt in Form einer SD-Karte, einer Micro SD-Karte oder eines USB-Sticks daher. Ihre Aufgabe ist es, alle aufzeichnungspflichtigen Geschäftsvorfälle aufzuzeichnen und zu verschlüsseln.

Um Ihnen hier zeitraubende Recherchen zu ersparen, möchten wir Ihnen mit Swissbit® einen von uns bevorzugten TSE-Hersteller empfehlen. Swissbit® bietet TSE-Lösungen für Einzelgeräte wie auch LAN-Netzwerke an. Auf der Homepage von Swissbit finden Sie weiterführende Informationen zu den Produkten:

Hier gelangen Sie zur Homepage.

Und was hat es mit der DSFinV-K-Schnittstelle auf sich?

Die DSFinV-K-Schnittstelle dient dem Export der vom Kassensystem aufgezeichneten Daten an das zuständige Finanzamt. Die DSFinV-K 2.0 legt Standards zugrunde, wie die zu exportierenden Daten beschaffen sein müssen respektive welche Daten zu übermitteln sind. Die Schnittstelle muss in die Software, mit der die Kasse betrieben wird, integriert sein.

Muss ich die Kassendaten aufbewahren und wenn ja, in welcher Form?

Grundsätzlich gilt eine Aufbewahrungspflicht der täglichen Kassenbewegungsdaten über einen Zeitraum von zehn Jahren. Es ist ratsam, die zu sichernden Daten auf einem externen Speichermedium, das kann ein USB-Stick oder eine externe Festplatte sein, zu sichern. Jeder Registrtierkassenbesitzer ist für die Datensicherung selbst verantwortlich.

Ist Ihre Systemlandschaft bereit für die neuen Anforderungen?

Um ab dem Stichtag – ob nun 30. September 2020 oder 31. März 2021 – im Sinne der Kassensicherungsverordnung gesetzeskonform aufgestellt zu sein, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Bitte prüfen Sie sorgfältig, in welchen Bereichen Sie gegebenenfalls aktiv werden müssen.

Folgende Punkte sollten Ihre Agenda jetzt anführen:

1. Erfüllt Ihre IT-Ifrastruktur alle Kriterien zur Installation des Moduls syntona® logic Exporter?

Mit der gesetzlichen Aufzeichnungspflicht geht auch eine standardisierte Übermittlung der aufgezeichneten Daten an das Finanzamt einher. Mit dem syntona® logic Exporter bereiten Sie diese ensprechend der neuen Normen auf. Das Modul lässt sich ausschließlich in syntona® logic 10 integrieren. Sind Sie noch nicht auf die aktuelle Version unserer ERP-Lösung umgestiegen, sollten Sie jetzt schnellstens handeln und sich mit uns in Verbindung setzen.


2. Prüfen Sie, wann Sie Ihr Kassensystem angeschafft haben, ob es GoBD-konform ist und die Aufrüstung um eine TSE bauartbedingt möglich ist. Erfüllt Ihr Kassensystem folgende Anforderungen:

  • Anschaffung zwischen dem 25. November 2010 und dem 31. Dezember 2019
  • GoBD-konform
  • bauartbedingt nicht aufrüstbar,

gibt es eine erweiterte Frist für den Neukauf einer TSE-konformen Kasse bis zum 31. Dezember 2022 (Anwendungserlass Finanzministerium, Punkt 2.2.2). Allerdings müssen Sie sich in diesem Fall eine schriftliche Bestätigung des Kassenherstellers einholen. Und Achtung: Diese Regelung gilt nicht für PC-Kassen.

Lässt sich Ihr Kassensystem aufrüsten, empfehlen wir Ihnen, zeitnah einen Kassenanbieter zu kontaktieren und sich zu erkundigen, ob Ihr System rechtzeitig umgestellt werden kann und welche Kosten dabei entstehen.

Der 30. September 2020 bzw. 31. März 2020 ist Stichtag – ohne Wenn und Aber. Wir empfehlen Ihnen daher sicherzustellen, dass Ihr System mit TSE ab dem Tag einsatzbereit ist. Buchungen, die nach dem jeweiligen Datum mit einem Kassensystem ohne TSE erfolgen, sind illegal.

Machen Sie den Selbstcheck

Wir haben für Sie eine Übersicht mit einigen Punkten zusammengestellt, die Sie nun beachten beziehungsweise schleunigst in Angriff nehmen sollten. Haben Sie an alles gedacht? Prüfen Sie selbst. Hier gehts zur Übersicht.

Meldepflicht und Belegdruckpflicht in Kraft getreten

Seit dem 1. Januar 2020 besteht eine Meldepflicht für elektronische Kassensysteme. Das heißt: Ab diesem Zeitpunkt müssen Betriebe ihre elektronischen Aufzeichnungssysteme dem zuständigen Finanzamt melden (gleiches gilt, wenn Kassensysteme außer Betrieb genommen werden). Alle Aufzeichnungssysteme, die bis zum 31. Dezember 2019 angeschafft wurden, müssen dem zuständigen Finanzamt bis spätestens 31. Januar gemeldet werden. Für alle Systeme, die ab dem 01. Januar 2020 angeschafft werden, gilt eine einmonatige Meldepflicht ab dem Tag der Anschaffung.

Außerdem in Kraft getreten ist am 1. Januar  2020 ist die Belegdruckpflicht für Händler mit Registrierkassen. Das bedeutet, dass für jeden Verkauf ein Beleg gedruckt werden muss, unabhängig davon, ob vom Kunden gewünscht oder nicht. Allerdings: Wie auf der Seite des Bundefinanzministeriums zu erfahren ist, wird bei Vertoß kein Bußgeld verhängt. Wer sich nicht an die Belegausgabepflicht hält, muss aber damit rechnen, dass der Verstoß als Indiz dafür gewertet wird, dass der Aufzeichnungspflicht nicht entsprochen wird.

Fragen und Antworten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt Antworten auf eine Vielzahl an Fragen, die die Kassensicherungsverordnung mit sich bringt.

Hier geht es zu den FAQ's

 

Bestellformular Exportschnittstelle für syntona® logic 10

Wir helfen Ihnen bei der Umrüstung Ihrer Kassensysteme und stehen Ihnen beratend zur Seite.

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